Förderverein


Fördern, was am Herzen liegt

Spenden für die Friedenskirche Jenfeld

Der "Förderverein der Ev. luth. Friedenskirehe Jenfeld" ist dafür da, unsere Gemeindearbeit finanziell zu unterstützen und ideell mit zu tragen. Alle Spenden fließen direkt und ohne Ausnahme in das, was wir mit unserer Kirche in Jenfeld bewegen.

Im Eingangsbereich der Kirche befindet sich das Kästchen an der Wand' mit der Aufschrift "Förder­verein". Hier haben Sie an jedem Sonntag Gelegenheit, eine Spende einzulegen. Natürlich können Sie den Förderverein auch per Über­weisung unterstützen.

Herzlichen Dank dafür und Gottes Segen!

Mitglied werden

Mitglied des Fördervereins können Sie werden, wenn Sie einen schrift­lichen Antrag an die Vorsitzende richten.

Vorsitzende: Elke Dressler Kontakt über:

Görlitzerstr. 12, 22045 Hamburg

Spenden

Hamburger Sparkasse BLZ: 200 505 50, Konto-Nr.: 1292 123070

Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus.





Integration

Pfingstsonntag mit interkulturellem Flair

 

Die Wertesysteme anderer Gesellschaften verstehen, damit Begegnung und echte Verständigung möglich wird. Annette Wendling schreibt über neue Erkenntnisse.

 




Bei strahlendem Sonnenwetter war es keine Kunst, am Pfingstmontag als bunt zusammen gewürfelte Truppe beim gemeinsamen Gril­len, bei Spiel und Spaß und beim Singen miteinander einen unver­gesslichen Tag zu erleben. Es war wohl das bisher internationalste Zusammensein dieses traditionellen Gemeindeausflugs, denn mit von der Partie waren einige afghani­sche Freunde und auch Gäste aus Bulgarien.

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Wie würden Sie sich entscheiden?
Das letzte Wochenende verbrachte ich auf der diesjährigen Tagung des AMIN (Arbeitskreis für Migration
und Integration der Ev. Allianz). Neben vielen aktuellen Literatur­tipps, intensivem Austausch und bewegenden Zeugnissen von jun­gen Migranten, deren Leben durch eine Begegnung mit Jesus radikal verändert wurde, gab es auch ein sehr aufschlussreiches Seminar zum Thema: "Interkulturelle Verständi­gung und Integration"

Es wurde mir neu deutlich wie wichtig es ist, das Wertesystem anderer Gesellschaften zu verste­hen, damit Begegnung und echte Verständigung vielleicht wenigstens ansatzweise möglich wird. Es wurde auch klar, dass es keine einfachen Pauschallösungen und Antworten für gelungene Integration gibt.

Es wird ein Weg und ein Lernfeld bleiben, dieses Bestreben aktiv zu leben.

Anbei habe ich Ihnen zwei an­schauliche Beispiele aufgeführt, die die Herausforderung verdeutlichen. Das ganze Referat kann im Internet heruntergeladen werden unter: www.jafriedrich.de (Interkulturelle Verständigung und Integration).

Einer der Söhne ist für sein Studi­um nach Europa gekommen. Leider läuft es nicht sehr gut. Er kommt mit dem Studium nicht zurecht und sein Geld reicht kaum für die Miete und das Essen.

• Es ist wichtig, dass seine Eltern wissen, wie es ihm geht. Deshalb erzählt er ihnen von allen seinen Problemen.
• Er denkt, seine Eltern wollen wissen, wie es ihm geht. Deshalb erzählt er ihnen von allen seinen Problemen, obwohl es ihm unange­nehm ist.
• Er will sich selbst gut darstellen. Deshalb erzählt er von der Un­freundlichkeit der Europäer und dass er trotzdem alles im Griff hat.
• Er weiß, dass er der ganze Stolz seiner Familie ist. Deshalb will er die Eltern nicht enttäuschen und erzählt, dass alles in Ordnung ist.
Sami wird von seinem Onkel ange­rufen, der ihm erklärt, dass er am Nachmittag bei ihm vorbeikommen wird. Der Neffe hat eigentlich einen anderen wichtigen Termin.
• Sami sagt seinem Onkel, dass er sich auf seinen Besuch freut und sagt den anderen Termin ab.
• Sami sagt seinem Onkel, dass er sich auf seinen Besuch freut, aber gerade heute Nachmittag ginge es leider nicht.
• Sami sagt seinem Onkel, dass er sich auf seinen Besuch freut. Wenn der Onkel kommt, will Sami ihm erklären, dass gerade noch ein an­derer wichtiger Termin gekommen ist und er leider gehen muss.
Sami sagt seinem Onkel, dass er sich auf seinen Besuch freut und hofft insgeheim, dass er nicht zu­lange bleibt, damit er nicht zu spät zu seinem Termin kommt.

(Die "richtigen", d.h. im nicht­westlichen Kulturkreis geltenden Antworten sind kursiv gedruckt)


Anette

Ihre Annette Wendling
(Integrationsbeauftragte)

Der Förderverein der Ev.Luth.Friedenskirche
Hamburg-Jenfeld e.V.
Kto. Nr. 1292123070
BLZ        20050550




 





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